Claudia Sünder besuchte die Sonnenbergschule in Oberkochen
Eigentlich wollte die SPD-Kandidatin die Oberkochener Sonnenbergschule bereits im Juli anläßlich
des Sommerfestes besuchen, doch diese Veranstaltung fiel damals der schlechten Witterung zum Opfer.
So holte Claudia Sünder jetzt einen Besuch zusammen mit der SPD-Stadträtin Doris Meisel nach.
Schulleiter Neuburger begrüßte die Gäste und stellte seine Sonderschule vor, die vor 40 Jahren,
damals noch als Aalener Außenstelle, gegründet wurde.
Inzwischen ist sie als selbstständige Einrichtung voll anerkannt und unterrichtet zur Zeit 40 Kinder von der
ersten bis zur neunten Klasse, in fünf Lerngruppen aufgeteilt. Dieser sogenannte "Pflichtschulbereich" garantiert
20 - 30 Unterrichtsstunden wöchtentlich als sogenannte "verläßliche Betreuungszeiten". Darüber hinaus gibt es das
"ergänzende Angebot" das einmal individuelle Förderprogramme wie Ergotherapie, Sprach- und Leseförderung sowie
Hausaufgabenbetreuung anbietet. Zu diesem Angebot gehören aber auch themenorientierte Projekte und
Arbeitsgemeinschaften wie z.B. Schwimmen, Schulgarten, Gittare und Computer. An der Schule sind acht
Lehrkräfte beschäftigt, drei in Voll- und fünf in Teilzeit. Schulleiter Neuburger wies besonders darauf hin,
dass in letzter Zeit ca. 25% der Sonderschüler in die Hauptschule zurückgeführt werden konnten.
In der Diskussion um den Fortbestand der Sonderschule kam auch zur Sprache, dass die Stadt Oberkochen sich
ganz stark für den Erhalt der Einrichtung einsetzt. Unterstützung in finanzieller Hinsicht und ehrenamtliche
Tätigkeiten erhält die Schule vom "Förderverein Sonnenbergschule", der sich u.a. auch an den Kosten für das
Mittagessen beteiligt. Durch den Verein "Aufwind" in Verbindung mit der Jugendhilfe wird die Teilzeitstelle für
Frau Gaugl finanziert, die für die soziale Betreuung der Sonderschüler zuständig ist.
Eine herausragende Veranstaltung in diesem Rahmen war die Organisation und Durchführung eines Zeltlagers.
Zum Schluß dieses Gesprächs äußerte Herr Neuburger noch den Wunsch nach einer notwendigen Sanierung des
Schulgebäudes.
Die Besucher konnten sich bei einem kurzen Rundgang von der sehr familiären Atmosphäre dieser Schule überzeugen,
wozu auch das täglich angebotene gemeinsame Mittagessen beiträgt.