Stadtrat
Diskussion der SPD-Fraktion mit den Vorständen Oberkochener Vereinen über ein Hallenkonzept
Teilnehmer:
TSV (Fuchs, Seitz)
Narrenzunft (Ziemons, Schäfer)
Schwäbischer Albverein (Vogt, Figura)
Handel- und Gewerbeverein (Maier)
Hallenbetreiber (Schuhbauer)
SPD-Fraktion: Irion, Burger, Gangl, Meisel, Hopfensitz, Fiedler
Presse (Schwäbische Post, Schell)
Um es vorweg zu nehmen: Alle Teilnehmer waren sich darin einig, dass dieses Treffen sehr wichtig war, und
erst die Tatsache, dass verschiedene Vereine der Einladung gefolgt waren, führte zu einer lebhaften Diskussion und
zu gegenseitigem Verständnis.
Die Kulturtreibenden Vereine wie NZO und SAV benötigen eine Halle für ca 400 Gäste, die auch
15-20 Mal im Jahr verköstigt werden. Deshalb wünschen sie (und der Hallenbetreiber Schuhbauer) sich in einer
neu- oder umgebauten Halle eine größere
Bühne und eine funktionsfähige, ausgestattete Küche. Und Zeit zum Auf- und Abbau.
Den sporttreibenden Vereinen dagegen ist vor allem an einem durchgängigen Trainingsbetrieb gelegen. Dies ist derzeit
nicht gewährleistet, auch der Schulsport erfährt Einschränkungen durch Veranstaltungen.
Einig sind sich die Vereins-Vertreter darin, dass Veranstaltungen in einer zu Fuß erreichbaren Halle am besten
aufgehoben sind. Deshalb sprachen sie sich nicht für eine Mehrzweckhalle in der
Schwörz aus.
Fazit der Diskussion:
Alle waren sich darüber einig, dass keinerlei Forderungen an die Stadt gestellt werden, sondern dass diese
Diskussion eine Art "Brainstorming" sein sollte.
Sehr wünschenswert fänden jedoch alle Anwesenden, wenn die Stadtverwaltung künftig vor dem Start größerer Projekte
mit den Betroffenen ähnliche Veranstaltungen abhielten.
Es wurde die Diskrepanz zwischen Bedürfnissen der Kulturtreibenden und Sporttreibenden Vereinen
festgestellt, aber von den anwesenden Vereinsvertretern erklärt, dass das Konzept "Sporthalle im Dreißental,
Mehrzweckhalle in der Schwörz" nicht gewünscht wird.
Zu prüfen wäre jedoch, ob eine "Doppelhalle" an Stelle der Dreißentalhalle möglich ist:
Zweigeschossig getrennt nach Sport und Kultur oder nebeneinander unter Einbeziehung im Besitz der Stadt
befindlicher Gebäude.
Wünschenswert wäre eine Mehrzweck-, eine "Stadthalle" - vielleicht auf dem Segelflieger-Gelände - um allen Bedürfnissen
gerecht zu werden. Dies aber, da sind sich alle Anwesenden einig, wird auf viele Jahre hinaus ein Wunschtraum bleiben,
wenn nicht das Engagement der Firmen Zeiss oder Leitz ("Leitz-Arena" oder "Zeiss-Arena")den Traum wahr werden ließe.
Alle sind sich einig, dass die Realisierung noch Jahre in Anspruch nehmen wird.
(rb/am)