Stadtrat
Gemeinderat lobt die Schulsozialarbeit an der Dreißentalschule
Der Tätigkeitsbericht von Schulsozialarbeiterin Patrizia Piott im Gemeinderat am 22.03.2010 stieß auf ungeteilte Anerkennung
und Lob von Seiten aller Gemeinderäte. Frau Piott ist mit einer 50 Prozent - Stelle an der Dreißentalschule tätig und leistet
dort eine ungemein vielfältige, fachlich sehr fundierte und außerordentlich engagierte Arbeit.
Entscheidend ist nach Aussage von Frau Piott die Beziehungsarbeit. Die Kinder suchen einen Ansprechpartner zu dem sie Vertrauen
haben, und so sei sie Sorgentelefon und Anlaufstelle für Probleme aller Art. Darunter sind auch massive Schwierigkeiten, weshalb
sie auch mit dem Jugendamt zusammenarbeite.
Gewaltprävention, Streitschlichter-Gespräche, soziales Kompetenztraining und vieles mehr sind wichtige Bereiche der Schulsozialarbeit.
Dafür ist eigentlich kontinuierliche Präsenz an allen Schultagen notwendig und mit der Einführung der Werkrealschule wird das
Arbeitsfeld sicher noch umfangreicher.
SPD-Fraktionsmitglied Dr. Eberhard Irion sprach seinen Fraktionskollegen aus der Seele als er forderte, die Stelle
auf 100 Prozent aufzustocken, weil man all das mit einer 50-Prozent-Stelle nicht mehr leisten kann.
Jeder Euro den wir hier investieren zahlt sich später um ein Vielfaches aus.
Auch Brigitte Hofmann von Bündnis90/Die Grünen stimmte zu: "Wenn wir Geld ausgeben, dann bitte hier."
Soweit wollte CDU-Fraktionssprecher Franz Uhl unverständlicher weise aber nicht gehen: Hier wird wichtige Arbeit geleistet,
aber der Gemeinderat sollte nicht gleich an Aufstockung denken.
(gh)