SPD Ortsverein Oberkochen

Entscheidung über den Sozial- und Kulturpreis

Die Narrenzunft Oberkochen erhält die diesjährige Auszeichnung

Die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Oberkochen votierten einstimmig für den Vorschlag des Vorstands, den 11. Sozial- und Kulturpreis an die Narrenzunft Oberkochen zu verleihen.
Der Preis wird am 21.06.2013 im Bürgersaal überreicht werden.

Nachdem der Preis in der Vergangenheit sowohl an große und kleinere Vereine wie auch an Einzelpersonen vergeben worden waren, wird in diesem Jahr wieder ein Verein geehrt.
Die Narrenzunft Oberkochen wird allen Kriterien gerecht, die für die Vergabe wichtig sind:

  • Seit 40 Jahren versteht es dieser Verein, jährlich weit über 1000 Besucher bei den Prunksitzungen zu begeistern. Als Mitglied im Alemannischen Narrenring machten die Mitglieder Oberkochen bis ins Oberschwäbische bekannt.
  • In seiner hervorragenden Jugendarbeit werden das ganze Jahr über mehr als 200 Kinder aller Altersgruppen in verschiedenen Formationen von Ehrenamtlichen betreut.
  • Ein weiteres entscheidendes Argument des SPD-Vorstands war der Einsatz der Narrenzunft für Senioren und Behinderte. Seit 27 Jahren veranstaltet die NZO eine Prunksitzung für Menschen mit Handicap, zu denen Behinderte aus allen Teilen des Ostalbkreises anreisen. Es ist eines der jährlichen Highlights dieser Menschen. In der gesamten Region gibt es nichts Vergleichbares.

Damit erfüllt die Narrenzunft Oberkochen sowohl die Anforderungen im Bereich Kultur wie auf dem Gebiet des sozialen Engagements zu 100%.

(am)

Jahreshauptversammlung 2013

Erfreut über die regen Aktivitäten des Ortsvereins listete Richard Burger in seinem Bericht 37 Termine auf, die vor Ort und in der Region im vergangenen Jahr abgeleistet wurden.

Fest integriert im Oberkochener Geschehen sei das "SPD-Stadtcafé" und das dreitägige Spülen am Geschirrmobil beim Stadtfest, stellte er fest.

Nur Listenplatz 24 für Claudia Sünder

Der SPD-Landesparteitag in Heilbronn endete am 02.03.2013 mit einer herben Enttäuschung

Politischer "Ascherdonnerstag" 2013 mit Claus Schmiedel den SPD-Fraktionsvorsitzenden im Landtag

Vor Veranstaltungsbeginn hieß Bürgermeister Traub den Hauptredner des Abends, Claus Schmiedel, im neu gestalteten obersten Stock des Rathauses in Oberkochen willkommen.

Auch die SPD-Bundestagskandidatin Claudia Sünder, der SPD-Kreisvorsitzende Josef Mischko, einige SPD-Stadträtinnen und -räte, Vorstandsmitglieder des Ortsvereins und der CDU-Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat, Franz Uhl, waren gekommen. Der Gast war beeindruckt vom schönen Ambiente des Raums und der großartigen Aussicht über Oberkochen.

Neujahrsempfang der AG 60+ mit Erhard Eppler in Schwäbisch Hall

Gewohnt engagiert und leidenschaftlich machte Erhard Eppler beim Neujahrsempfang der AG 60 + - so nennen sich die SPD-Senioren - einen Schnelldurchlauf durch die deutsche und die europäische Politik.
Im Rückblick zeigte Eppler auf, dass die Zeit mit Willy Brandt für ihn die politischste Zeit der Bundesrepublik war. Er erläuterte, dass "damals" Meinungsverschiedenheiten unter Ministern immer unter der Devise diskutiert wurden: Was ist die beste Lösung für unser Land? Und dass er heute beobachtet, dass die Profilierung Einzelner den Vorrang vor der besten Lösung habe.
Beispiele zeigte Erhard Eppler auf bei der verfahrenen Energiepolitik , den Streitigkeiten zwischen Herrn Rösler und Herrn Altmaier, der Frauenpolitik, die zwischen Frau Schröder und Frau von der Leyen für Differenzen sorge.
Bei der Kanzlerin könne er nicht erkennen, welches ihr politisches Ziel sei, sie gäbe keine Perspektive!

Die Frage: Was soll aus Europa werden? beschäftigte Erhard Eppler sehr.
Was ist das wichtigste Ziel für die Bundesrepublik? Wenig zu zahlen? Transunion? Solidarität?
Die Spaltung der Gesellschaft in Europa sei ein Pulverfass. Die hohe Jugendarbeitslosigkeit in den Südstaaten erfordere die Solidarität auch von uns Deutschen, sonst baue sich in diesen Ländern ein Hass auf, den wir in Europa in den letzten Jahrzehnten für unmöglich gehalten haben.
Im Europahaushalt seien für 7 Jahre lediglich 6 Mrd.€ zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit vorgesehen. Epplers Frage lautete: Ist das in Ordnung? Seine Antwort war: Nein, wir müssen es büßen, wenn die Schere zwischen arm und reich immer weiter aufgeht. Das gelte nicht nur in Europa, das gelte auch bei uns in Deutschland.

Die Marktradikalität sei kein Modell für Wohlstand und Frieden in Europa. Der Staat habe die Aufgabe zur Regulierung, er müsse der Wirtschaft den Rahmen geben, in dem sie sich bewegen könne. Die Wirtschaftskrise habe sehr deutlich gezeigt, dass der Staat stark sein müsse. Dass er aber nicht stark sein kann, wenn die Finanzwirtschaft der Politik die Richtlinien vorgibt.

Eppler betonte, dass Mindestlöhne das Gebot der Stunde seien, dass auskömmliche Löhne die Voraussetzung für eine zufriedene Gesellschaft seien. Frau Merkel rede einer marktkonformen Demokratie das Wort, während wir Sozialdemokraten für einen demokratiekonformen Markt kämpfen.

Auch nach 150 Jahren Sozialdemokratie werde diese Partei dringend gebraucht, um für die Menschen in Deutschland und in Europa die Prinzipien unserer Partei "Freiheit, Gleichheit und Solidarität" durchzusetzen.

(ei)