SPD Ortsverein Oberkochen

Weihnachtsmarkt 2012 in Oberkochen

Der Oberkochener Weihnachtsmarkt im Scheerermühlen-Areal ist zu einer festen Einrichtung geworden.

Den Verantwortlichen des Mühlenvereins muss man ein riesiges Kompliment machen und einen großen Dank aussprechen, denn die Organisation und die Durchführung erfordert höchsten Einsatz.

Für die SPD Oberkochen ist es selbstverständlich, die Arbeit des Mühlenvereins zu unterstützen. So folgten auch viele SPD-Mitglieder der Bitte des Vorsitzenden des Mühlenvereins Herbert Soutschek und halfen an verschiedenen Ständen, sozusagen "hinter der Theke" mit, die zahlreichen Gäste mit den reichhaltigen Speisen und Getränken zu versorgen.

v.l.n.r. Herbert Soutschek, Claudia Sünder, Angelika Möricke, Richard Burger

Die in Ellwangen lebende Bundestagskandidatin der SPD Claudia Sünder kam - wie auch in den vergangenen Jahren - zu einem Besuch auf den Weihnachtsmarkt:

Es ist einfach sehr schön bei Euch, eine wunderbare, stilvolle vorweihnachtliche Atmosphäre. Ich genieße es immer, hier zu sein - so die Aussage von Claudia Sünder.

Nochmals vielen Dank dem Mühlenverein für zwei wunderschöne Tage Anfang Dezember 2012.

 

(ei)

SPD-Stadtcafé im Schillerhaus am 18.11.2012

SPD-Stadtcafé beim verkaufsoffenen Sonntag des Gewerbe- und Handelsvereins am 18. 11. 2012

Auch beim diesjährigen Verkaufoffenen Sonntag des Gewerbe- und Handelsvereins öffnete der SPD-Ortsverein Oberkochen wieder sein Stadtcafé im Schillerhaus.

Verleihung des 1. Erna-Schüßler-Preises an Gerda Böttger

Im Gedenken an Erna Schüßler, eine kommunal- und frauenpolitische Vorreiterin aus Adelmannsfelden lobte die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) im Ostalbkreis den mit 200 Euro dotierten Erna-Schüßler-Preis aus.

SPD-Sommertour 2012 - Windenergie und Bürgerbeteiligung

2. Termin: Windenergie und Bürgerbeteiligung

Gastgeber bei dieser Veranstaltung war der Energiewirt und Vorsitzende des Regionalverbandes Nordwürttemberg im Bundesverband Windenergie Erwin Schweizer aus Bopfingen-Hohenberg.

Er hat Pionierarbeit geleistet auf dem Gebiet der Windenergie und bereits zwei Bürgerwindräder nördlich von Unterriffingen und einen Bürgerwindpark in Gnannenweiler realisiert.

Im Schatten der schon vor 12 Jahren gebauten Bürger-
windkraftanlagen bei Unterriffingen erläuterte der Vorsitzende, dass die beiden Windräder inzwischen bezahlt sind und die Miteigentümerfamilien gute Gewinnausschüttungen erhalten, da sich hier niemand bereichert.

Er spielte hier auf die großen Energiekonzerne an, die nun in den Startblöcken sitzen um sich in der Region große Windparks unter den Nagel zu reißen.
Für die Bürgergemeinschaft wird der Strom jetzt billiger. Das bedeutet, Bürgerenergie verteuert nicht die Energiekosten, sondern macht sie günstiger. Energie kann bezahlbar bleiben durch Dezentralität der Anlagen und dadurch, dass die Wertschöpfung in der Region bleibt und ihr zugute kommt.

Der SPD -Kreisvorsitzende Josef Mischko hakte an diesem Punkt ein, indem er betonte, dass aus Sicht der Kreis- SPD genau diese Bürgerbeteiligung das zentrale Element bei der Energiewende sein muss. Ist der Bürger bloßer Zuschauer, dann werde die Energiewende nicht die notwendige Akzeptanz in der Bevölkerung finden und der Preis allein entscheiden, führte Mischko weiter aus.
Die Energiewende müsse gemeinschaftlich von allen getragen und damit zum Vorteil der Bürger umgesetzt werden. Stadtwerke als Partner stellen hier eine gute Möglichkeit dar, bekräftigte er weiter.

Erwin Schweizer hält wenig vom Boom der Offshore-Windparks, die mit großem Aufwand Energie dort erzeugen, wo bereits Windstrom zur Genüge produziert wird. Den Strom über neu zu bauende Stromtrassen von dort zu uns zu transportieren, statt ihn regional selbst zu produzieren hält er für Unsinn.
Kommunen haben seiner Ansicht nach neben der Daseinsfürsorge auch Zukunftsfürsorge zu leisten, d.h. Energie dezentral selbst zu erzeugen und günstiger zu nutzen als es die 4 großen Stromkonzerne vorgeben wollen.

Die Energiewende bietet nach Meinung von Schweizer auch die große Chance der" Demokratisierung der Energie", denn "Wind und Sonne sind kostenlos und wir können und müssen sie nutzen".

Am Freitag, 06.09.2012 steht der Besuch der Stadtwerke Schwäbisch Gmünd an, am 07.09. wird eine Biogasanlage besichtigt.

(gh)

SPD-Sommertour 2012 - Stadtwerke Aalen

Stadtwerke Aalen

Dass die SPD -Sommertour 2012 mit dem Schwerpunktthema "Energieversorgung und Bürgerbeteiligung" wieder ein wichtiges Thema aufgreift, zeigte die große Anzahl interessierter Besucher, die am 13.08.2012 zum Auftakt kamen, um die Aktivitäten der Stadtwerke Aalen kennen zu lernen.

Neben der Versorgung der Stadt mit Elektrizität und Gas liefert der Betrieb auch Wasser und betreibt das Klärwerk. Mittels eines mit Holzhackschnitzeln betriebenen Blockheizkraftwerks wird Wärme für - nicht nur - öffentliche Gebäude in der Aalener Innenstadt erzeugt. Auch die Aalener Bäder und die Eisbahn im Greut sind den Stadtwerken zugeordnet.

Der Geschäftsführer Cord Müller, der die Geschäftssparten vorstellte, fand, dass die Energiewende mehr Chancen als Risiken beinhalten. Die Stadtwerke hätten viel Erfahrung mit dezentraler Energieerzeugung und könnten dieses know-how in die Nutzung der Windenergie einbringen. Bei der ersten Ausschreibung im Kreis habe man sich beworben.

Um als Einzelunternehmen neben den großen Konzernen auf dem Markt bestehen und Energieträger günstig einkaufen zu können gibt es Kooperationen mit anderen deutschen Stadtwerken. Hier arbeitet ein Projektierungsteam, in dem die verschiedenen Erfahrungen für die anderen zugänglich gemacht werden. "Verlängerte Werkbank" nannte er das System, das den beteiligten Unternehmen eine breite Aufstellung ermöglicht und dabei Kapazitäten gemeinsam nutzt.

Auf die Frage, wie die Stadtwerke mit negativer Einstellung der Bevölkerung umgehe, erklärte Herr Müller, dass für ihn die Wirtschaftlichkeits-
berechnung an erster Stelle stehe. Dann könne man mit guten Argumenten auf die Anwohner zugehen um Überzeugungsarbeit zu leisten.
Eine mögliche Zusammenarbeit mit der EnBW sah Cord Müller kritisch: In jüngster Zeit habe dieser Landeskonzern versucht, den Stadtwerken mit Dumpingpreisen das Leben schwer zu machen. Für sinnvolle Kooperationen bei fairem Miteinander zeigte er sich offen.

Hauptabteilungsleiter Norbert Saup erläuterte der Gruppe im Anschluss die Holzhackschnitzelanlage und das Blockheizkraftwerk, die im Gebäude der ehemaligen Pyrolyseanlage untergebracht sind.
Erstaunlich effizient, klein und leise sind die am Ende der Veranstaltung gezeigten Blockheizkraftwerke für Ein- und Mehrfamilienhäuser.

Am Freitag, 17.08.2012 um 16.00 Uhr wird die Windkraftanlage in Unterriffingen besucht.
Einen Bericht finden Sie      hier:

 

(am)