Am 4. Dezember statteten die Mitglieder der SPD-Gemeinderatsfraktion dem Ernst-Abbe-Gymnasium einen Besuch ab, um sich von Stadtbaumeister Johannes Thalheimer über die Fortschritte im zweiten Bauabschnitt der Sanierungsmaßnahmen informieren zu lassen.
Stadtbaumeister Thalheimer berichtete, dass die Sanierung wegen der schlechten Witterung etwa zwei Wochen in Rückstand sei, dass dies aber aufgeholt werden könne. Die Betonfassade des Fachbaus hat einen Vollwärmeschutz erhalten, das Dach eine neue Dachhaut ebenfalls mit Isolierung und auch die neuen Fenster dienen der Energieeinsparung.

Über 30 Prozent der Investitionskosten im Fachbau gehen allerdings auf die Innenausstattung der Physik-, Biologie- und Chemiefachräume. Über 50 Kilometer Kabel für die Bestückung der Schülerarbeitstische mit Strom, Datenleitungen sowie zur Steuerung sind inzwischen verlegt.
Die Mitglieder der SPD-Fraktion betonten, dass mit der Sanierung des Gymnasiums, die insgesamt über 8,5 Millionen Euro verschlingen wird, einer der wichtigsten Teile der Oberkochener Infrastruktur zukunftsfähig gemacht wird und sicherte Schulleiter Helmut Strecker die weitere Unterstützung der SPD-Fraktion im Gemeinderat zu, da die Bildung und die Betreuung von Kindern für die SPD in Oberkochen oberste Priorität hatte und haben wird.
(rb)
In der Sitzung am 26.03.07 hat der Gemeinderat einstimmig den Bau einer Lagerhalle und den Kauf eines neuen Unimogs für den Bauhof beschlossen.
Eigentlich nichts besonderes, aber da dies auch indirekt eine Anerkennung der Arbeit des Bauhofs ist, nimmt die SPD-Fraktion dies zum Anlass, den Arbeitern des Bauhofs erneut für ihre Arbeit zu danken, was ja sonst nur in den Haushaltsreden einmal im Jahr geschieht.
Wird doch das Wort "Danke" in unserer Gesellschaft fast zum Fremdwort und es gilt wohl auch immer mehr das schwäbische Sprichwort: " nicht getadelt ist genug gelobt".
Angesichts der wachsenden Aufgaben des Bauhofs hat die SPD-Fraktion bereits bei der letzten Haushaltsverabschiedung eine Entlastung der Bauhofmitarbeiter gefordert.
Unser Motto: "weiter so, Männer des Bauhofs, wir stehen hinter Euch und unterstützen Euch weiterhin so gut es geht"
(hb)
<p>(hb)</p>
In der Sitzung des Gemeinderates am 22. Januar 2007 beriet das Gremium über das Schulkonzept und die mögliche Zusammenlegung der Tierstein- und der Dreißental-Grundschule.
In der Klausursitzung des Gemeinderates vor ca. drei Monaten wurde den Stadträten mitgeteilt, dass Analysen der Entwicklung der Schülerzahlen bis zum Jahr 2011/12 ergaben, dass die Zahl der Schüler in den beiden Grundschulen zurückgehen werde.
Stadtrat und Rektor der Tiersteinschule Uhl erläuterte, dass pädagogische Gründe für die Vereinigung der beiden Grundschulen unter einer Leitung sprechen, wenn Herr Staudenmaier, der Rektor der Dreißentalschule, am Ende des Schuljahres in den Ruhestand gehen werde.
Frau Stock von der „Schulbehörde“ beim Landratsamt erklärte allerdings in der Sitzung des Gemeinderates am vergangenen Montag, dass die Rückgänge keineswegs so dramatisch seien, dass jetzt bereits Handlungsbedarf bestehe. Zahlreiche Grundschulen im Kreisgebiet hätten ihrer Aussage zufolge bereits jetzt weniger Schüler als für Tierstein- und Dreißental-Grundschule im Schuljahr 2011/12 erwartet werden, und müssten demnach bereits jetzt geschlossen werden, wenn ähnliche Maßstäbe gelten würden. Sie plädierte dringend für eine Beibehaltung beider Schulen.
Die SPD -Fraktion stimmte für den Erhalt beider Grundschulen in getrennter Form.
Zum einen ist nicht einzusehen, dass wir freiwillig eine Schule aufgeben, wenn sogar die übergeordnete Schulbehörde für die Beibehaltung ist. Und zum anderen würde die Zusammenlegung der Schulen unter kommunalpolitischen Gesichtspunkten zur Schwächung des Standortes Oberkochen führen.
(rb)