SPD Ortsverein Oberkochen

Gernot Erler trug sich ins Goldene Buch der Stadt Oberkochen ein

Während seines Aufenthalts in Oberkochen anlässlich des 10. Politischen Aschermittwoch des SPD-Ortsvereins trug sich Gernot Erler, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion, ins Goldene Buch der Stadt Oberkochen ein.

 

10. politischer Aschermittwoch mit Gernot Erler

Über den mit mehr als hundert Zuhörern rappelvollen Bürgersaal war Richard Burger, der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Oberkochen, hocherfreut.

Staatsminister a. D. und MdB Gernot Erler ist ein Besuchermagnet aber kein Freund politischer Kampfreden, sondern ein Mensch, der seine Gedanken und Argumente ruhig und mit Bedacht formuliert und die Pointen gezielt und wohldosiert einsetzt.

Oberkochen hat eine Natureisbahn !

Seit über 10 Jahren stellte die SPD-Fraktion im Gemeinderat immer wieder den Antrag, eine einfache Eisbahn am Gutenbach auf der Wiese einzurichten, die im Sommer als Bolzplatz dient.
Vor zwei Jahren stimmten erstmals die anderen Fraktionen zu und der Beschluss wurde gefasst.

Im vergangenen Winter gab es zwar viel Schnee, der aber so gut isolierte, dass der Boden darunter nicht tief genug gefrieren konnte, um das Wasser zu halten.
Auch in diesem Winter stellten wir uns die Situation einfacher vor als sie wirklich war. Das Gelände war zwar planiert, leider hielt der Boden das Wasser aber wieder nicht. Eine Lehmschicht unter dem Humus kam nicht in Frage, da sonst im Sommer das Regenwasser nicht ablaufen würde und der Bolzplatz nicht mehr benutzbar gewesen wäre.

Erst als die Bauhof-Mitarbeiter eine Folie ausbrachten, konnte das Wasser nicht mehr abfließen und dank der tiefen Temperaturen schnell gefrieren.

Am Wochenende nutzten bei herrlichem Winterwetter zahlreiche Kinder und Erwachsene Oberkochens erste Natureisbahn.

Nach dem Lernprozess in diesem und dem vergangenen Winter hoffen wir auf längeren Eislaufspaß in den kommenden Wintern.

(rb)

Kommunalpolitisches Bürgerforum der SPD-Fraktion

Interessierte Bürger konnten sich am 09. Februar im Schillerhaus über aktuelle Oberkochener Themen informieren.
Fast 3 Stunden lang erläuterten die SPD-Stadträte wichtige Bereiche und beantworteten Fragen.

Hier die Hauptthemen des Abends:

Dass Oberkochen eine Gemeinschaftsschule erhält, komplettiert das örtliche Bildungsangebot: Von der Kleinkindbetreuung bis zum Gymnasium kann die Gemeinde nun alle Ebenen abdecken. Einen endgültigen Standpunkt zur Inklusion der Sonderpädagogik in die Dreißentalschule konnten die Fraktionsmitglieder nicht nennen. Da die Expertenmeinungen weit auseinander liegen gibt es hier noch Diskussionsbedarf.

Da die vorhandenen Hallen in Oberkochen weder für kulturelle noch für sportliche Veranstaltungen geeignet sind, hält die SPD-Fraktion einen Neubau für erforderlich. Als Standort wird das Gelände bei der Schwörzhalle favorisiert, da dort ausreichend Platz zur Verfügung steht und die Verkehrsanbindung gut ist.
Richard Burger verdeutlichte anhand einer Architektenzeichnung, dass es aus Platzgründen schwierig ist, die Halle im Dreißental zu errichten. Auch baurechtlich wäre der Standort u.a. wegen der Lärmemission bedenklich, wenn nicht unmöglich.
Zur konkreten Planung gibt es Kontakte zu Schulen und Sport- und Kulturvereinen.

Attraktive Flächen, die für eine Bebauung ausgewiesen werden können, sind in Oberkochen rar - mehr als 88 Prozent der Gemarkung besteht aus Wald und Grünland, die zum großen Teil geschützt sind.
Zum geplanten Baugebiet im Wolfertstal wurde erneut darauf hingewiesen, dass die Bebauung des Wolfertstals bereits 1965 begonnen wurde, und es sich nun um eine kleine Erweiterung handelt. Den weit größeren Anteil im modifizierten Flächennutzungsplan nehmen andere Flächen und Baulücken ein.

Mit der Beteiligung an einem Offshore-Windpark, eigener Solaranlage auf dem Dach des EAG, Erdwärmenutzung im Kinderhaus und der Förderung von Sanierungen zur Steigerung der Energieeffizienz in Privathaushalten sieht die SPD-Fraktion Oberkochen auf einem guten Weg.
Da die Kommunen jetzt Standorte für Windräder auf eigener Gemarkung ausweisen dürfen, wurde hinter dem Rodstein ein geeignetes Gebiet gefunden, wo 3-5 Anlagen installiert werden könnten. An dieser Stelle käme es zu keinen Störungen durch Lärm und Schattenwurf für die Bevölkerung. Und - was viele erstaunte - bereits 2 große Windräder mit einer Höhe von 140-160 Metern könnten den gesamten Energiebedarf Oberkochens decken! Die bisher offene Finanzierung der Investition könnte durch eine Genossenschaft geschultert werden, an der sich auch Bürger und Firmen beteiligen.

Für die Räume des ehemaligen Bonusmarkts, in denen die Einrichtung eines Samocca-Cafés und einer Kreativ-Werkstatt geplant ist, gibt es noch keine Details. Klar ist bisher, dass es eine Plattform für alle Bürger - Junge wie Alte - werden soll. Mit Kultur, Hobby und außerschulischen Angeboten.

Wichtigster Teil der Innenstadtsanierung wird das Ersetzen des Pflasters aus den Jahren 1989-91 sein, um die Stolpersteine zu entfernen. Gleichzeitig werden die sanierungsbedürftigen Wasserleitungen ersetzt und der Lindenbrunnen bekommt eine Umwälzanlage. Durch die Neugestaltung werden 15 zusätzliche Parkplätze entstehen und die Plätze beim Linden- und beim Kiesbrunnen erlebbar gemacht, aber aus Platzgründen wird kein Fahrradweg angelegt werden können.
Auch die Dreißentalstraße wird umgebaut: Der Straßenbelag wird erneuert, die Querriegel entfernt und die Bäume ausgetauscht.

(am)

Neujahrsempfang der Kreis-SPD in Schwäbisch Gmünd

Der Landesinnenminister Reinhold Gall zu Gast auf der Ostalb


Gute Stimmung herrschte am 5. Februar im Congresszentrum Stadtgarten Schwäbisch Gmünd.
Die Kreis- SPD hatte zum Neujahrsempfang geladen. MdB Christian Lange rief sieben erfolgreiche Landtagswahlen des Jahrs 2011 in Erinnerung und der SPD-Kreisvorsitzende Josef Mischko war glücklich, mit Reinhold Gall einen SPD-Minister auf der Ostalb zu Gast zu haben.