Seit über 10 Jahren stellte die SPD-Fraktion im Gemeinderat immer wieder den Antrag, eine einfache Eisbahn am Gutenbach auf der Wiese einzurichten, die im Sommer als Bolzplatz dient.
Vor zwei Jahren stimmten erstmals die anderen Fraktionen zu und der Beschluss wurde gefasst.

Im vergangenen Winter gab es zwar viel Schnee, der aber so gut isolierte, dass der Boden darunter nicht tief genug gefrieren konnte, um das Wasser zu halten.
Auch in diesem Winter stellten wir uns die Situation einfacher vor als sie wirklich war. Das Gelände war zwar planiert, leider hielt der Boden das Wasser aber wieder nicht. Eine Lehmschicht unter dem Humus kam nicht in Frage, da sonst im Sommer das Regenwasser nicht ablaufen würde und der Bolzplatz nicht mehr benutzbar gewesen wäre.
Erst als die Bauhof-Mitarbeiter eine Folie ausbrachten, konnte das Wasser nicht mehr abfließen und dank der tiefen Temperaturen schnell gefrieren.

Am Wochenende nutzten bei herrlichem Winterwetter zahlreiche Kinder und Erwachsene Oberkochens erste Natureisbahn.
Nach dem Lernprozess in diesem und dem vergangenen Winter hoffen wir auf längeren Eislaufspaß in den kommenden Wintern.
(rb)
Interessierte Bürger konnten sich am 09. Februar im Schillerhaus über aktuelle Oberkochener Themen informieren.
Fast 3 Stunden lang erläuterten die SPD-Stadträte wichtige Bereiche und beantworteten Fragen.

Hier die Hauptthemen des Abends:
Dass Oberkochen eine Gemeinschaftsschule erhält, komplettiert das örtliche Bildungsangebot: Von der Kleinkindbetreuung bis zum Gymnasium kann die Gemeinde nun alle Ebenen abdecken. Einen endgültigen Standpunkt zur Inklusion der Sonderpädagogik in die Dreißentalschule konnten die Fraktionsmitglieder nicht nennen. Da die Expertenmeinungen weit auseinander liegen gibt es hier noch Diskussionsbedarf.
Da die vorhandenen Hallen in Oberkochen weder für kulturelle noch für sportliche Veranstaltungen geeignet sind, hält die SPD-Fraktion einen Neubau für erforderlich. Als Standort wird das Gelände bei der Schwörzhalle favorisiert, da dort ausreichend Platz zur Verfügung steht und die Verkehrsanbindung gut ist.
Richard Burger verdeutlichte anhand einer Architektenzeichnung, dass es aus Platzgründen schwierig ist, die Halle im Dreißental zu errichten. Auch baurechtlich wäre der Standort u.a. wegen der Lärmemission bedenklich, wenn nicht unmöglich.
Zur konkreten Planung gibt es Kontakte zu Schulen und Sport- und Kulturvereinen.

Attraktive Flächen, die für eine Bebauung ausgewiesen werden können, sind in Oberkochen rar - mehr als 88 Prozent der Gemarkung besteht aus Wald und Grünland, die zum großen Teil geschützt sind.
Zum geplanten Baugebiet im Wolfertstal wurde erneut darauf hingewiesen, dass die Bebauung des Wolfertstals bereits 1965 begonnen wurde, und es sich nun um eine kleine Erweiterung handelt. Den weit größeren Anteil im modifizierten Flächennutzungsplan nehmen andere Flächen und Baulücken ein.
Mit der Beteiligung an einem Offshore-Windpark, eigener Solaranlage auf dem Dach des EAG, Erdwärmenutzung im Kinderhaus und der Förderung von Sanierungen zur Steigerung der Energieeffizienz in Privathaushalten sieht die SPD-Fraktion Oberkochen auf einem guten Weg.
Da die Kommunen jetzt Standorte für Windräder auf eigener Gemarkung ausweisen dürfen, wurde hinter dem Rodstein ein geeignetes Gebiet gefunden, wo 3-5 Anlagen installiert werden könnten. An dieser Stelle käme es zu keinen Störungen durch Lärm und Schattenwurf für die Bevölkerung. Und - was viele erstaunte - bereits 2 große Windräder mit einer Höhe von 140-160 Metern könnten den gesamten Energiebedarf Oberkochens decken! Die bisher offene Finanzierung der Investition könnte durch eine Genossenschaft geschultert werden, an der sich auch Bürger und Firmen beteiligen.
Für die Räume des ehemaligen Bonusmarkts, in denen die Einrichtung eines Samocca-Cafés und einer Kreativ-Werkstatt geplant ist, gibt es noch keine Details. Klar ist bisher, dass es eine Plattform für alle Bürger - Junge wie Alte - werden soll. Mit Kultur, Hobby und außerschulischen Angeboten.
Wichtigster Teil der Innenstadtsanierung wird das Ersetzen des Pflasters aus den Jahren 1989-91 sein, um die Stolpersteine zu entfernen. Gleichzeitig werden die sanierungsbedürftigen Wasserleitungen ersetzt und der Lindenbrunnen bekommt eine Umwälzanlage. Durch die Neugestaltung werden 15 zusätzliche Parkplätze entstehen und die Plätze beim Linden- und beim Kiesbrunnen erlebbar gemacht, aber aus Platzgründen wird kein Fahrradweg angelegt werden können.
Auch die Dreißentalstraße wird umgebaut: Der Straßenbelag wird erneuert, die Querriegel entfernt und die Bäume ausgetauscht.
(am)
Der Landesinnenminister Reinhold Gall zu Gast auf der Ostalb
Gute Stimmung herrschte am 5. Februar im Congresszentrum Stadtgarten Schwäbisch Gmünd.
Die Kreis- SPD hatte zum Neujahrsempfang geladen. MdB Christian Lange rief sieben erfolgreiche Landtagswahlen des Jahrs 2011 in Erinnerung und der SPD-Kreisvorsitzende Josef Mischko war glücklich, mit Reinhold Gall einen SPD-Minister auf der Ostalb zu Gast zu haben.
vorgetragen von Richard Burger
Sehr geehrter Herr Bürgermeister Traub, sehr geehrter Herr Stadtkämmerer Seimetz, liebe Kolleginnen und Kollegen des Gemeinderates, liebe Mitbürgerinnen, liebe Mitbürger.
In den Haushaltsreden der SPD-Fraktion der vergangenen Jahre tauchte bei der Beschreibung der finanziellen Situation der Stadt mit steter Regelmäßigkeit der Begriff "Achterbahnfahrt" auf, auch Bürgermeister Traub gebrauchte in diesem Jahr diesen Begriff und mir scheint er wieder passend zu sein. Warum?
1995 bis 2007 waren zwölf magere Haushaltsjahre, in denen das Geld kaum zum Überleben reichte. Das war Kontinuität, wenn auch nicht so wie wir uns das gewünscht hätten. 2008: Rauf ging es! Unerwartet sprudelnde Steuereinnahmen ermöglichen endlich ungeahnte Gestaltungsmöglichkeiten. 2009: Wieder runter! Nach nur einem glücklichen Jahr hieß es "zurück auf dem Boden", die Wirtschaftskrise hatte Oberkochen erreicht und vorbei war es mit der schöpferischen Herrlichkeit. 2010: Noch weiter runter! Die Wirtshaftkrise hatte uns mit voller Wucht getroffen, neue Schuldenaufnahmen und eine erneute lange Durststrecke mit niedrigen Einnahmen drohten. 2011: Wieder rauf! Wir hatten die schwerste Finanz- und Wirtschaftskrise weit besser als erwartet überstanden, die Einnahmen überstiegen die kühnsten Erwartungen. Aber auch innerhalb des Jahres 2011 war von Planungssicherheit keine Spur. Ging man zunächst von 31 Mio. € Gewerbesteuereinnahmen aus, lag man im Juli bei 56 Mio. €, im November wieder bei 41 Mio. €. Und 2012? Runter! Ganz runter? Ein bisschen runter? 25 Mio. € Gewerbesteuer? 20 - 15 - oder doch "nur" 10,5 Mio. €? Immer noch eine Summe, um die uns andere Kommunen beneiden.
Die Stadtverwaltung, allen voran Stadtkämmerer Seimetz, ist auf jeden Fall nicht zu beneiden, angesichts dieser Unsicherheiten, eine vernünftige Planung vorlegen zu müssen.
Der Gemeinderat musste ebenfalls darauf reagieren und die erst kürzlich aufgestellte Prioritätenliste überarbeiten. Also die Liste, in der die notwendigen Sanierungs- und Investitionsmaßnahmen im Hoch- und Tiefbau, also bei städtischen Gebäuden und bei Straßen, nach ihrer Dringlichkeit zeitlich aufgelistet sind mit der Vorgabe, wann welche Maßnahme umgesetzt werden soll. Die SPD-Fraktion ist sich ihrer Verantwortung bewusst und trägt die Entscheidung mit, nicht sklavisch an der Prioritätenliste festzuhalten, sondern einige für 2012 und 2013 vorgesehene Maßnahmen zu verschieben, um bei der unsicheren Finanzlage eine künftige Verschuldung zu vermeiden. Trotz dieser Verschiebung wird in Oberkochen in 2012 etwa die zehnfache Summe investiert im Vergleich zu den oben angesprochenen "mageren Jahren". Sollte sich die finanzielle Situation im Laufe des Jahres zum Positiven ändern, was angesichts der Achterbahnfahrt nicht verwunderlich wäre, so könnten die verschobenen Maßnahmen durchaus wieder vorgezogen werden.
Lassen sie mich ehe ich das Jahr 2012 beleuchte, kurz einige Anmerkungen zum abgelaufenen Jahr 2011 machen. Mit dem Abschluss der Rathaussanierung für rund 8 Mio. € wurde ein weiterer "großer Brocken abgearbeitet". Darüber hinaus wurden die Sperberstraße und das Hasengässle saniert, der Kreisel beim Gewerbegebiet und der EDEKA-Markt fertig gestellt und mit der Neugestaltung des Eugen-Bolz-Platzes und der Sanierung der Seniorenwohnungen im Jägergässle begonnen. Die Aussegnungshalle auf dem städtischen Friedhof wurde - nach jahrelangem Nachbohren unserer Kollegin Doris Meisel - saniert und hervorragend und pietätvoll gestaltet, wovon wir uns gerade überzeugen konnten. Damit seien nur einige Punkte aus dem umfangreichen Programm herausgegriffen. Über dieses "Tagesgeschäft" hinaus hat die SPD-Fraktion in ihrer Haushaltsrede 2011 vier Bereiche genannt, die für die SPD-Fraktion langfristige, strategische Entwicklungsziele unserer Stadt Oberkochen bedeuteten und die nach unserer Ansicht unbedingte Priorität genießen. Es waren dies erstens der Bereich Energieversorgung, Ökologie und Klimaschutz, zweitens der Komplex Bildung, Betreuung, Jugend- und Sozialarbeit, drittens das weite Feld der kulturellen Entwicklung unser Stadt, verbunden mit viertens, der innerstädtischen Entwicklung.
Gerade auf diesen vier Feldern hat sich im vergangenen Jahr außerordentlich viel bewegt und es sind die Weichen in die richtige Richtung gestellt worden. Im Bereich Energieversorgung beteiligt sich die Stadt an Windparks und ist dabei das Stromnetz zu übernehmen, um so die Bevölkerung flexibel, bürgernah und preisgünstig mit Strom, Gas, Wasser zu ver- und von Abwasser entsorgen zu können. Im Bereich Jugend- und Sozialarbeit sind die Zeiten vorbei, in denen unsere Anträge auf 5000 Mark (!) für die Jugendarbeit abgelehnt wurden. Inzwischen ist weitgehend Konsens eingekehrt, die hervorragende Jugendarbeit findet wie von uns vorgeschlagen in den neu renovierten Räumen des alten Postgebäudes statt und die Schulsozialarbeit in der Dreißentalschule, auf die ich später noch einmal eingehen werde, wird ebenfalls wie von uns vorgeschlagen intensiviert. Was sich auf dem Gebiet der Kultur im letzten Jahr in Oberkochen getan hat, übertrifft sogar unsere Vorschläge und Anträge bei weitem. Mit der Bürgerstiftung kann endlich, endlich die kulturelle Arbeit auf solide Beine gestellt und breit gefächert durchgeführt werden. Erste Früchte dieser Arbeit durften wir bereits erleben. Und schließlich ist auf dem Gebiet der innerstädtischen Entwicklung gerade der von der SPD-Fraktion angeregte Dialog mit den Bürgern und Vereinen über ein Konzept für Sport- und Veranstaltungshallen in Oberkochen angelaufen. Auch darauf werde ich später noch eingehen.
Auf allen nach Meinung der SPD-Fraktion strategisch wichtigen Bereichen hat sich die Stadt also in die richtige Richtung bewegt und für die Zukunft richtig positioniert. Insofern war das Jahr 2011 aus unserer Sicht ein wichtiges, zukunftweisendes Jahr für die Stadtentwicklung.
Aus den umfangreichen geplanten Vorhaben für 2012 und die folgenden Jahre möchte ich wieder vier Bereiche heraus greifen und aus Sicht der SPD-Fraktion kommentieren.
Dies waren nach Meinung der SPD-Fraktion die wichtigsten im Jahr 2012 anstehenden Entscheidungskomplexe. Nicht unerwähnt lassen möchte ich jedoch einige andere Projekte in 2012. Der erste Schritt in Sachen "Hallenkonzept" wird nämlich bereits in diesem Jahr mit der Sanierung der EAG-Halle getätigt. Das Freizeitbad aquafit, eine aus Sicht der SPD-Fraktion wichtige Einrichtung für die Oberkochener Bevölkerung, insbesondere für Kinder und Familien, bedarf wieder einer dringenden Sanierung. Leider haben Voruntersuchungen ergeben, dass der Sanierungsaufwand mit rund 6 Mio. € insbesondere für die Technik deutlich höher als erwartet ist. Der Gemeinderat hat sich zwar fast einstimmig für die Sanierung und gleichzeitig für die Erweiterung des Caféteria- und Außenbereichs und damit für eine deutliche Attraktivitätssteigerung ausgesprochen, leider ist aber schon die Planung dafür in diesem Jahr nicht zu schultern. Sollte sich die finanzielle Situation 2012 über die Erwartungen hinaus positiv entwickeln, so müsste diese aufgeschobene Planung nach Meinung der SPD-Fraktion doch wieder vorgezogen werden.
Die uneingeschränkte Unterstützung der SPD-Fraktion findet das Projekt Kreativwerkstatt und Café "Samocca" in den Räumen des ehemaligen Bonus-Marktes. Dadurch erfährt zum einen der neu gestaltete Eugen-Bolz-Platz eine deutliche Aufwertung und zum anderen wird das kulturelle Angebot in Oberkochen weiter ausgebaut. Bleibt zu hoffen, dass das Café, dessen Fehlen in Oberkochen immer wieder bedauert wird, von der Bevölkerung auch angenommen wird.
Ebenso uneingeschränkt unterstützt die SPD-Fraktion die Bestrebungen, die Nutzung von Windkraft in der Region vor Ort selbst in die Hand zu nehmen, Bürgerinnen und Bürger einzubeziehen und am möglichen Profit zu beteiligen, anstatt das Feld ausländischen Investoren für deren schnelle Profite zu überlassen. Der gesamte Bereich "Energie" mit Windparkbeteiligung an der Nord- und Ostsee, Stromnetz, Blockheizkraftwerken, Fotovoltaik fände damit eine logische Fortsetzung und Abrundung.
Ich habe versucht, für die SPD-Fraktion zu beleuchten was war, was in diesem Jahr umgesetzt wird und was in näherer Zukunft an Entscheidungen ansteht. Zum Schluss möchte die SPD-Fraktion ein Thema zur Sprache bringen, das uns sicher mittelfristig beschäftigen wird: wie gehen wir künftig mit Senioren in Oberkochen um? Auch wenn es uns gelingt, junge Familien mit Kindern in Oberkochen anzusiedeln, so führt kein Weg daran vorbei, dass unsere Gesellschaft altert - vor allem auch in Oberkochen. Wir haben hier zwar Altenwohngebäude, deren Sanierung gerade anläuft, ein Altenpflegeheim, wir denken über betreutes Wohnen nach. Aber genügt das? Wie sieht es mit einem Treffpunkt für Senioren aus? Welche Möglichkeiten der Lebensgestaltung vor Ort sind vorhanden? Welche werden in Zukunft nötig sein? Brauchen wir künftig neben einem Jugendzentrum auch ein Seniorenzentrum? Mit Betreuung? Was können aktive Senioren selbst dazu beitragen? Ist möglicherweise das leer stehende Gebäude in der Feigengasse, das kurzzeitig für den Jugendtreff vorgesehen war, dafür geeignet? Brauchen wir wie andere Städte einen Seniorenrat? Wir sollten uns rechtzeitig Gedanken machen... Die SPD-Fraktion regt hiermit diesen Denkprozess an.
Am Ende meiner Ausführungen danken wir Ihnen Herr Bürgermeister Traub stellvertretend für alle Mitarbeiter der Verwaltung, des Bauhofs und aller städtischen Einrichtungen für die geleistete Arbeit.
Oberkochen hat sich außerordentlich gut entwickelt. Wir danken speziell Herrn Stadtkämmerer Seimetz, der wieder einen soliden Haushaltsplanentwurf vorgelegt hat und der wie immer dafür sorgt, dass wir nicht überheblich werden.
Wir bedanken uns auch bei allen Kolleginnen und Kollegen im Gemeinderat für die gute Zusammenarbeit, verbunden mit der Freude auf viele visionäre Entscheidungen in diesem Jahr. Wir danken schließlich den Steuerzahlern, deren Geld wir nach bestem Wissen und Gewissen verwalten und zum Wohle und zur Weiterentwicklung der Stadt Oberkochen einsetzen werden, wiederum verbunden mit der Bitte: nehmen Sie am öffentlichen und politischen Leben unserer Stadt teil, engagieren Sie sich - auch in Vereinen, interessieren sie sich für das inzwischen reichhaltige kulturelle Angebot und kaufen Sie in Oberkochener Geschäften, damit wir eine lebendige Stadt bleiben.
Die SPD-Fraktion stimmt dem Haushalt in der vorliegenden Fassung zu.
Der Erlös aus dem letztjährigen Stadtcafé, vom SPD-Ortsverein aufgestockt auf 600 Euro, konnte erstmals direkt an Lucymeire Ferraz Araujo Ulmer, die Präsidentin von "Projeto Crescer" (deutsch: wachsen und gedeihen) ,übergeben werden, obwohl die SPD-Fraktion dieses Entwicklungshilfeprojekt schon seit vielen Jahren unterstützt.
Denn es ist seit vielen Jahren üblich, die Fraktionskollegen zum Geburtstag einzuladen. Statt eines Geschenks wird ein Geldschein zu überreichen, der dann gespendet wird.

Die beiden Ellwanger Brüder Christoph und Hans-Jörg Ulmer und dessen brasilianische Ehefrau Lucymeire Ferraz Araujo Ulmer initiierten die Gründung einer Halbtagsschule im Armenviertel von Lauro de Freitas (Brasilien). Die Schule "Projeto Crescer" bietet inzwischen 115 Kindern, die kaum eine Chance hätten die Favelas jemals verlassen zu können, nicht nur Schul- und Lebensraum, sondern leistet ganzheitliche Hilfe von den alltäglichsten Dingen bis hin zur Berufsfindung.
Für die Unterstützung dieses Projektes wurde in Deutschland von Christoph Ulmer und einigen Mitstreitern eigens der Verein "Villa Social e.V." gegründet, der mit seinen Mitgliedsbeiträgen die Organisation und Spendentransfers schultert, so ist sichergestellt, dass jeder gespendete Euro bei den bedürftigen Kindern ankommt.
Auch viele Bürger aus dem Ostalbkreis sowie Schüler des Hariolf-Gymnasiums in Ellwangen unterstützen die Schule mit Spenden.
"Wir versuchen nachhaltig, das Entwicklungshilfeprojekt auf stabile Beine zu stellen, aber wir sind derzeit noch mehr denn je auf regelmäßige und großzügige Spenden angewiesen", betonte die Präsidentin von "Projeto Crescer" bei der Spendenübergabe durch den SPD-Ortsverein Oberkochen.
Spendenkonto: Villa Social e.V., Deutsche Bank, IBAN DE19500700240060975000, BIC/SWIFT-Code DEUTDEDBFRA
(ls/am)