SPD Ortsverein Oberkochen

SPD-Jahresausflug 2011nach Ulm und Besuch bei beim Oberbürgermeister Ivo Gönner

SPD-Ausflug nach Ulm

"Alt trifft Neu", das ist in Ulm zwangsweise der Fall, da 80 % der Innenstadt zerstört waren. Dass ein städtebaulich sehr gelungener Aufbau der traditionsreichen Stadt dennoch  gelungen ist, davon konnten sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen am diesjährigen SPD-Ausflug am 1. Oktober 2011 (natürlich umweltfreundlich mit der Bahn) vor Ort überzeugen.

 

Mit einer überaus kompetenten und engagierten Stadtführerin wurden historische Bauwerke wie das Münster, das Rathaus, das Schwörhaus oder die "Neue Mitte" wie Stadthaus, Stadtbibliothek-Pyramide, Schiefes Haus im Fischerviertel) besichtigt.

 

Nicht nur städtebauliche Kultur, auch die zeitgenössische Kommunalpolitik interessierte die Ostälbler.

Bei einem Besuch bei Oberbürgermeister Ivo Gönner im Rathaus gab dieser einen Einblick in die Probleme der Stadt. Auch das Bahnprojekt S 21 wurde nicht ausgeklammert.

 

Beim Besuch der "Zunftstube der Schiffleute" ließen die Teilnehmer nochmals das Gehörte Revue passieren und stärkten sich für den anschließenden Stadtbummel, bevor die gemeinsame Heimreise angetreten wurde.

(gb)

10. Sozial- und Kulturpreis für Christel Kühnert und Manfred Fischer

Die Preisträger des 10. Sozial- und Kulturpreises der SPD Oberkochen sind Frau Christel Kühnert und Herr Manfred Fischer für die jahrelange Pflege ihrer Ehepartner. Stellvertretend für alle, die in häuslicher Pflege unschätzbare Dienste an ihren Nächsten leisten.

Beide vollbrachten eine ungeheuere Leistung über Jahre, sogar Jahrzehnte hinweg und im Falle von Herrn Fischer noch immer, ohne dass die Öffentlichkeit auch nur im Geringsten davon Notiz genommen hätte.

Frau Kühnert hat ihren Anfang der 80er Jahre schwer an MS erkrankten und ab 1985 erblindeten Mann bis zu seinem Tode 2009 fast drei Jahrzehnte lang hingebungsvoll gepflegt und Herr Fischer pflegt seine erkrankte Frau ebenfalls seit etwa 7 Jahren unter Einsatz all seiner Kräfte.

Mappus wurde bei der Landtagswahl 2011 abgewählt

Der Wechsel ist geschafft !

Nach fast 6 Jahrzehnten CDU-Regierung wird eine Grün-Rote Koalition die Geschicke des Landes lenken.

In die Freude über die Abwahl der CDU-Landesregierung mischt sich der Wermutstropfen, dass auch die SPD leichte Stimmenverluste hinnehmen musste.
In Oberkochen erlitt die CDU die größten Verluste und das schlechteste Ergebnis im Wahlkreis, während die SPD erneut das beste Resultat des Wahlkreises erzielen konnte.

Dafür möchten wir uns ganz herzlich bedanken!

Jahreshauptversammlung 2011

Am 18.02.2011 fand die diesjährige Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins Oberkochen statt.

Richard Burger begrüßte erfreut eine große Zahl Mitglieder und gab dann einen Überblick über die Aktivitäten des letzten Jahres. Anschließend berichtete er aus dem Stadtrat. Die Kampfansage des CDU-Vorsitzenden wollte er nicht erwiedern, sondern betonte, dass die Zusammenarbeit im Gemeinderat trotzunterschiedlicher Vorstellungen stets erstaunlich gut sei.

Die Gesundheitsreform 2011

Themen

Welche Veränderungen gibt es?

Der Beitragssatz für die gesetzliche Krankenkasse ist seit dem 1. Januar 2011 von 14,9 auf 15,5 Prozent gestiegen.

  • Die Arbeitnehmer zahlen mit 8,2 Prozent einen höheren Beitragssatz und Arbeitnehmer müssen mit weiter steigenden Beiträgen und einer zusätzlichen Kopfpauschale rechnen.
  • Der Arbeitgeberanteil ist aber bei 7,3 Prozent festgeschrieben.
  • Die Krankenkassen können zukünftig eine beliebig hohe Kopfpauschale von den Versicherten verlangen, unabhängig vom Einkommen.
    Eine staatliche Unterstützung für Menschen mit kleinerem Einkommen greift erst, wenn der durchschnittliche Zusatzbeitrag aller Kassen die Grenze von 2 Prozent des Bruttoeinkommens übersteigt. Und nur der Mehrbetrag wird erstattet, Versicherte bekommen oft nur einen Bruchteil der Mehrbelastung zurück.
    Ein Mensch mit 1000 Euro Bruttoverdienst müsste monatlich 20 Euro selbst tragen!

Damit hat die Koalition die paritätische und die solidarische Finanzierung der Gesundheitskosten verlassen.

Kopfpauschalen sind einkommensunabhängig und unsozial, denn es bedeutet: Je weniger man verdient, desto höher ist die Belastung.

Schwarz-Gelb will zudem die Vorkasse für gesetzlich Versicherte zur Regel machen:
Dabei zahlt der Patient die volle Rechnung direkt an den Arzt und bekommt meist nicht mehr als die Hälfte von der Krankenkasse erstattet.

Was will die SPD ?

Die SPD will die solidarische Bürgerversicherung im Gesundheitssystem. Das heißt: Alle Bürgerinnen und Bürger werden mit gleich guter Qualität behandelt und bezahlen entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit. So werden Bezieher kleiner Einkommen nicht überfordert. Und ein bürokratischer Sozialausgleich ist überflüssig.

Außerdem will die SPD mit der Bürgerversicherung wieder zurück zur vollen Parität in der Krankenversicherung. Arbeitnehmer und Arbeitgeber sollen wieder zu gleichen Teilen zahlen.

  • Die SPD hält am Sachleistungsprinzip in der gesetzlichen Krankenversicherung fest.
  • Jeder Praxisbesuch wird nach einheitlichen Sätzen von den Kassen vergütet. Die Patienten müssen sich darum nicht kümmern.
  • Das Sachleistungsprinzip ist der Grundpfeiler unserer solidarischen Krankenversicherung. Es garantiert, dass Menschen zum Arzt gehen können, ohne vorher fragen zu müssen, ob ihr Geld dazu reicht.

(am)